Ein multimediales Theaterprojekt

Wind und weiter

In „Wind und weiter“  geht es um die Faszination des Windes, die Abenteuer und Gefahren, die Menschen mit dem Wind verbinden, das Risiko und die Schönheit, um Geschwindigkeit und Leichtigkeit, um Mythen und Monster, um Geschichten rund um den Wind und rund um die Welt, um dramatische und humorvolle Begebenheiten und um die bis heute unbezähmte Kraft dieser Naturgewalt – faszinierend, optisch beeindruckend, humorvoll und unterhaltsam.

Wind bringt Bewegung in die Welt

Seit jeher hat der Wind den Menschen fasziniert. Zu den ältesten Gottheiten zählen in allen Kulturen die Götter des Windes. Mythen erzählen von der Kraft und Ungebundenheit dieser Götter und von ihren erstaunlichen Gaben und Taten. Frei und ungezwungen bewegt der Wind sich über die Erde, trägt Blätter, Samen und Tiere mit sich und trägt so zu Verbreitung des Lebens bei.


Auch der Mensch hat früh die Kraft des Windes für sich genutzt. Zu den ersten Erfindungen der Menschheit gehört das Segel, mit dem die Schifffahrt über die manuelle Kraft des Menschen hinauswächst und diesen zu weit entfernten Küsten tragen kann. Der Mensch besiedelt mit der Kraft der Winde fremdes Land, er treibt Handel mit seinen windgetriebenen Schiffen, bringt und holt in und aus der Ferne nicht nur Güter sondern auch Fertigkeiten, Schmuck und Kunst.


So verbreitet der Wind auch Kultur und Kulturen über die Welt, lässt Menschen voneinander erfahren, lernen und zueinander finden. Wind bewegt und verbindet die Welt.


Das Wunder des Windes erfahrbar und erfassbar zu machen ist Ziel unseres Projektes. Dabei geht es weniger um das rationale verstehen, als um das intuitive erfahren, um sehen, hören und staunen, um träumen und sich fallen lassen, um das sich treiben lassen im Wind... und weiter...

Ohne Worte

„Wind und weiter“ ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet, es kommt ganz ohne Worte aus, ist ausschließlich optisch – visuell, erarbeitet, mit den unterschiedlichsten Mitteln der bildenden Kunst, der Musik und des Theaters, mit Figuren, Objekten, Projektionen, Schattenspielen, Segelflächen, Farben, Formen und Klängen, es ist universell versteh- und erlebbar und für Menschen jeden Alters geeignet.

„Karin Schäfer erzählt die faszinierende Geschichte des Windes ohne ein einziges Wort. Dieses Kunststück gelingt ihr mithilfe eindringlicher Bilder und Szenen, die jeden in ihren Bann schlagen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Sprache...“

Viktoria Erdelyi, Kurier

Wind und Weiter entstand 2006 in Kooperation mit den World Sailing Games, den Segel Weltmeisterschaften am Neusiedlersee und war in diesem Rahmen vom 10. bis 20. Mai 2006 in einem eigens errichteten Theaterzelt in Weiden am See zu sehen.

Wiederaufnahme / Neuinszenierung:

Ende 2008 wurde „Wind und weiter“ in einer vollkommen neu inszenierten Version wieder neu aufgenommen:

Jörg Piringer und Ernst Reitermaier vom Institut für transakustische Forschung (www.iftaf.org) erarbeiteten gemeinsam mit Cordula Bösze eine akustische Live-Umsetzung, die zusammen mit dem erweiterten visuellen Teil von Karin Schäfer und Annika Lund im Konzerthaus Wien in Kooperation mit der Jeunesse Österreich uraufgeführt wurde - mit anschließender Tournee durch die österreichischen Bundesländer (Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Dornbirn, Leibnitz).

Im Oktober 2009 war „Wind und weiter“ in der Philharmonie Luxemburg zu Gast.

Figurenspiel: Karin Schäfer und Annika Lund

Musik: Jörg Piringer, Ernst Reitermaier, Cordula Bösze

Gastspielanfrage für Folgeauftritte: wind@figurentheater.at