einfach nur rumhängen...

 
Es war zweimal...

Es war zweimal

war bisher eingeladen zu Gastspielen und internationalen Festivals in:

  1. Lahore, Pakistan

  2. Wels, Österreich

  3. Mexico City; Mexiko

  4. Morelia, Mexiko

  5. Oaxaca, Mexiko

  6. Havanna, Kuba

  7. Wien, Österreich

  8. Linz, Österreich

  9. Istanbul, Türkei

  10. Lodz, Polen

  11. Charleville, Frankreich

  12. Mistelbach, Österreich

  13. Nairobi, Kenia

  14. Meppel, Niederlande

  15. Dublin, Irland

  16. Ried im Innkreis, Österreich

  17. Brest, Weißrussland

  18. Hard, Österreich

  19. Palermo, Italien

  20. Orenburg, Russland

  21. Moskau, Russland

  22. Subotica, Serbien

  23. Kaunas, Litauen

  24. Salzburg, Museum
    der Moderne

  25. Shanghai, China

  26. Japan: Tokio, Niigata, Nagano, Shizuoka, Kawasaki

Ein abgehobenes Marionettenstück

Schauspieler sind bekanntlich äußerst empfindliche Wesen, vor allem dann, wenn sie Marionetten sind. Das Wissen, dass sie aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt sind, läßt sie ihre Köpfe manchmal höher tragen, als das technisch überhaupt vorgesehen ist. Dieses Selbstbildnis kann mitunter gehörigen Schaden erleiden durch die unerwartete Entdeckung, dass es über ihnen noch jemanden gibt, ein Wesen, das „alle Fäden in der Hand hält“. In diesen Fällen ist es wirklich gut, wenn man nicht auf sich allein gestellt ist und, zum Beispiel, noch einen zweiten Kopf am Körper trägt...


Karin Schäfer

präsentiert ihr neuestes Figurentheaterprogramm für Erwachsene: „Es war zweimal“. Philosophisch, poetisch, skurril und witzig geht sie der Frage nach, wie sich denn so eine Marionette fühlt, wenn sie plötzlich entdeckt, dass es über ihr ein „höheres Wesen“ gibt, das alle Fäden in der Hand zu haben scheint...


Hauptdarsteller

in diesem Spiel um verschiedene Ebenen sind neue Stars aus Karin Schäfers Werkstatt, darunter Herr Blaschek, der Pianist – so kurzsichtig, das er kaum auf die Bühne findet, Sin Ming, die Skateboardfahrerin, deren Rollbrett sich selbständig macht, der ungläubig - gläubige, in seiner Meinung und auch sonst ziemlich gespaltene Doppelkopf, die Künstlerin Paloma P., die beweisen will, dass auch Künstliches Kunst erschaffen kann oder Jaques Picard, der zeigt, aus welchem Holz ein Tiefseetaucher geschnitzt sein muss.

Irish Times, 16.9.2004../press/twice_upon_a_time_-_irish_times_16_09_2004.html

„Denn die Kraft, die uns in die Lüfte erhebt, ist größer, als jene, die uns an die Erde fesselt - Marionetten brauchen den Boden nur wie die Elfen: um ihn zu streifen.“


Heinrich von Kleist

„Über das Marionettentheater“

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