einfach nur rumhängen...
Es war zweimal
war bisher eingeladen zu Gastspielen und internationalen Festivals in:
➡Lahore, Pakistan
➡Wels, Österreich
➡Mexico City; Mexiko
➡Morelia, Mexiko
➡Oaxaca, Mexiko
➡Havanna, Kuba
➡Wien, Österreich
➡Linz, Österreich
➡Istanbul, Türkei
➡Lodz, Polen
➡Charleville, Frankreich
➡Mistelbach, Österreich
➡Nairobi, Kenia
➡Meppel, Niederlande
➡Dublin, Irland
➡Ried im Innkreis, Österreich
➡Brest, Weißrussland
➡Hard, Österreich
➡Palermo, Italien
➡Orenburg, Russland
➡Moskau, Russland
➡Subotica, Serbien
➡Kaunas, Litauen
➡Salzburg, Museum
der Moderne
➡Shanghai, China
➡Japan: Tokio, Niigata, Nagano, Shizuoka, Kawasaki
Ein abgehobenes Marionettenstück
Schauspieler sind bekanntlich äußerst empfindliche Wesen, vor allem dann, wenn sie Marionetten sind. Das Wissen, dass sie aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt sind, läßt sie ihre Köpfe manchmal höher tragen, als das technisch überhaupt vorgesehen ist. Dieses Selbstbildnis kann mitunter gehörigen Schaden erleiden durch die unerwartete Entdeckung, dass es über ihnen noch jemanden gibt, ein Wesen, das „alle Fäden in der Hand hält“. In diesen Fällen ist es wirklich gut, wenn man nicht auf sich allein gestellt ist und, zum Beispiel, noch einen zweiten Kopf am Körper trägt...
Karin Schäfer
präsentiert ihr neuestes Figurentheaterprogramm für Erwachsene: „Es war zweimal“. Philosophisch, poetisch, skurril und witzig geht sie der Frage nach, wie sich denn so eine Marionette fühlt, wenn sie plötzlich entdeckt, dass es über ihr ein „höheres Wesen“ gibt, das alle Fäden in der Hand zu haben scheint...
Hauptdarsteller
in diesem Spiel um verschiedene Ebenen sind neue Stars aus Karin Schäfers Werkstatt, darunter Herr Blaschek, der Pianist – so kurzsichtig, das er kaum auf die Bühne findet, Sin Ming, die Skateboardfahrerin, deren Rollbrett sich selbständig macht, der ungläubig - gläubige, in seiner Meinung und auch sonst ziemlich gespaltene Doppelkopf, die Künstlerin Paloma P., die beweisen will, dass auch Künstliches Kunst erschaffen kann oder Jaques Picard, der zeigt, aus welchem Holz ein Tiefseetaucher geschnitzt sein muss.
„Denn die Kraft, die uns in die Lüfte erhebt, ist größer, als jene, die uns an die Erde fesselt - Marionetten brauchen den Boden nur wie die Elfen: um ihn zu streifen.“
Heinrich von Kleist
„Über das Marionettentheater“
empfohlen und gefördert von:
Last update: 16. Februar 2013 | für den Inhalt verantwortlich: Peter Hauptmann | impressum & disclaimer