Visuelles Musiktheater

nach Modest Mussorgskij

Bilder einer Ausstellung

Musik * Bildende Kunst * Visuelles Theater

In Karin Schäfer‘s Version der „Bilder einer Ausstellung“ ist jedes der musikalischen „Bilder“ von Modest Mussorgskij als Hommage an jeweils einen der großen stilbildenden Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gestaltet.

Bydlo - der Ochsenkarren

Die Hütte der Baba Jaga

Die Sprache des Schweigens

Werke von

  1. Alberto Giacometti

  2. Niki de Saint Phalle

  3. Friedensreich Hundertwasser

  4. David Hockney

  5. Wassily Kandinsky

  6. Marc Chagall

  7. Andy Warhol

  8. Pablo Picasso

  9. Paul Klee

  10. Georgia O’Keefe

  11. Joan Miro

  12. Martin Kippenberger

  13. Christo und Jeanne Claude 

standen Pate für jeweils eines der „lebenden Bilder“ in Karin Schäfers genreübergreifendem Projekt.

Künstler und Vorlagen

Der reiche und der arme Mann

Die Bilder

Im Juni 1874 schreibt Modest Mussorgskij den Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung, der durch eine Ausstellung der Zeichnungen und Bühnenentwürfe seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann inspiriert wurde. In einer Art musikalischem Spaziergang durch diese Ausstellung, gibt Mussorgskij in seiner Komposition die Stimmungen und Gefühle, die diese Bilder in ihm erzeugten, wieder.


Die Melodien der „Promenade“, der „Küken in ihren Eierschalen“ oder des „Bydlo“, des russischen Ochsenkarrens sind heute weltweit bekannt und vielfach musikalisch bearbeitet worden, doch fast alle originalen Bilder Hartmanns sind verloren gegangen und leben nur mehr in Mussorgskijs Musik weiter.


In „Bilder einer Ausstellung“ hat Karin Schäfer den ursprünglichen Entstehungsprozess nun umgekehrt: Aus der Musik heraus, aus den Klangfarben und den Geschichten, die von den einzelnen Musikstücken erzählt werden, entwickelte sie neue, vom Original gänzlich verschiedene „Bilder“ – sehr spezielle Bilder, denn sie werden durch die Musik zum Leben erweckt und erzählen eigene, neue Geschichten.

Die Musik

„Bilder einer Ausstellung“ wird live interpretiert von einem der herausragenden Vertreter der neuen Generation österreichischer Pianisten: Christopher Hinterhuber

  1. www.christopherhinterhuber.com


Seit März 2010 gibt wird das Stück auch in der Orchesterversion von Maurice Ravel gespielt, erste Auftritte gab es mit dem Izmir State Symphony Orchestra im März 2010, sowie gemeinsam mit dem Jugendsinfonieorchester Dornbirn im Juni und dem Collegium Instrumentale Dornbirn im Oktober 2010.


Bisheriger Höhepunkt der Orchesterversion war der Auftritt mit dem Beethoven Orchester Bonn im Opernhaus Bonn am 6.10.2013 unter der Leitung von Domingo Hindoyan.

„Eine vielschichtige Gesamtschau der Kunstrichtungen dieses Jahrhunderts, in einem faszinierenden Zusammenspiel von Musik, bildender Kunst und visuellem Theater.“

Bilder einer Ausstellung entstand in Kooperation mit Jeunesse Österreich und dem Wiener Konzerthaus und war bisher zu sehen in:

Wien, Konzerthaus Mozartsaal

Luxemburg, Philharmonie

Salzburg, Museum der Moderne

Madrid, Festival Teatralia Klagenfurt, Konzerthaus

Eisenstadt, ORF Landesstudio

Graz, Minoritensaal

Innsbruck, Canisianum

St. Johann, Kaisersaal

Gmunden, Stadttheater

Dornbirn, Spielboden

Wels, Stadtheater

Zwettl, Stadtsaal

Eisenstadt, Kulturzentrum

Izmir, Konzerthaus
Izmir State Symphony Orchestra

Feldkirch, Feldkirch Festival
Jugendsinfonieorchester Dornbirn

Dornbirn, Kulturhaus, mit dem Collegium Instrumentale unter der Leitung von Guntram Simma

Bonn, Opernhaus, mit dem Beethoven Orchester unter der Leitung von Domingo Hindoyan

Beethoven Orchester Bonn

NEU: Jetzt auch in der Orchesterversion von
Maurice Ravel - spielbar mit jedem Orchester & Ensemble

Fotos >>>

Meisterwerke von Picasso bis Christo auf der Bühne zum Leben erweckt durch Mussorgskijs unvergleichliche Musik

„ Kinder und Jugendliche sind ein wunderbares Publikum. Ihre Wahrnehmung ist unmittelbar, ihr Zugang zum künstlerischen Geschehen erfrischend unvoreingenommen und kompromisslos. Was zählt ist Authentizität, künstlerische Qualität und die Vermittlungsqualität des Geschehens auf der Bühne. Über alle diese entscheidenden Paramter verfügt die Produktion „Bilder einer Ausstellung“ des Karin Schäfer Figuren Theaters im Zusammenspiel mit den faszinierenden musikalischen Qualitäten und der Musizierfreude des Pianisten Christopher Hinterhuber. Ein besonders gelungenes Gastspiel, dass vielen jungen Menschen in Luxemburg im März 2008 grosse Freude bereitete.“

Matthias Naske, Generaldirektor Philharmonie Luxembourg

Orchesterversion